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Appenzeller Zeitung vom 13. Januar 2018

 

REHETOBEL Am nächsten Freitag stehen die geplanten Windräder in Oberegg im Zentrum einer Veranstaltung. Daran nimmt auch Regierungsrat Dölf Biasotto teil. Ein weiteres Thema ist die Anlage Calandawind.

13. Januar 2018, 05:19

Jesko Calderara

Zum umstrittenen WindenergieProjekt im Oberfeld beim St. Anton gibt es einen weiteren Informationsanlass. Dazu laden am kommenden Freitag um 19.30 Uhr die Lesegesellschaft Dorf Rehetobel, die Standortorganisation Appenzellerland über dem Bodensee (AüB) und der Verein Solardorf Rehetobel ein. Im Gemeindezentrum werden verschiedene Exponenten ihre Sicht der Dinge zum Thema Windenergie und speziell zum Vorhaben in Oberegg darlegen. Die Organisatoren wollen damit einen Beitrag zur Meinungsbildung leisten und eine sachliche Diskussion ermöglichen.

Die Veranstaltung wird aus drei Teilen bestehen. Als Erstes steht ein Referat von Regierungsrat Dölf Biasotto auf dem Programm. Der Vorsteher des Departements Bau und Volkswirtschaft wird sich zum Verfahrensstand der geplanten Windkraftanlage aus Sicht des Kantons Appenzell Ausserrhoden äussern. Weitere Themen sind der Umgang mit Interessenskonflikten, die Rolle der Windenergie im Rahmen der Energiestrategie 2050 mit einem Fokus auf das Appenzellerland und der Richtplan. Dort ist als potenzielles Windenergiegebiet unter anderem der Suruggen aufgeführt. Er liegt in der Nähe des vorgesehenen Standorts in Oberegg.

Referate von Initianten und Windkraftgegnern

Im Hauptteil stellt Markus Ehrbar, Verwaltungsrat der Appenzeller Wind AG, das Erneuerbare-Energie-Projekt vor. Er wird aufzeigen, wo das Bewilligungsverfahren zurzeit steht. Zudem werden die nächsten Schritte angesprochen. Als weiterer Referent ist Dino Duelli von der IG Pro Landschaft AR/AI eingeladen. Er wird auf die Gründe und die nächsten Schritte der Windkraftgegner eingehen.

An der Veranstaltung in Rehetobel nehmen auch zwei Gäste teil, die von weiter her anreisen. Robert Giger ist Anwohner und Mitbegründer der Anlage Calandawind im bündnerischen Haldenstein. Er wird über seine Erfahrungen während des Verfahrens sprechen. Ferner werden die touristischen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen Teil seiner Erläuterungen sein. Dann erzählt Heidi Schweizer, wie sie den Windpark Saint Brais als Anwohnerin erlebt. Das Gespräch moderiert AüB-Geschäftsführerin Katja Breitenmoser. Zum Schluss des Abends erhalten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den Referenten Fragen zu stellen.

Verschiedene Aspekte sind umstritten

Die Appenzeller Wind AG plant den Bau zweier Windräder mit einer Höhe von je rund 200 ­Metern. Damit könnten mehr als ein Drittel aller Haushalte in Appenzell Innerrhoden mit Strom ­versorgt werden. Auf Kritik stossen beispielsweise die optische Beeinträchtigung, der Lärm und der Schattenwurf durch die Windräder.

Hinweis

Informationsanlass zum Thema «Zukunft Windenergie», Freitag, 19. Januar, 19.30 Uhr, Gemeindezentrum Rehetobel.

 

 


Veröffentlichung des Pflichtenhefts für die Machbarkeitsstudie

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Veröffentlichung des Pflichtenhefts der Machbarkeitsstudie Teil 1
Pflichtenheft Machbarkeitsstudie Windene
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Veröffentlichung des Pflichtenhefts der Machbarkeitsstudie Teil 2
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Die Machbarkeitsstudie MBS und der Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung UVP werden im März den kantonalen Behörden übergeben.

Die Appenzeller Wind AG plant zwei Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt 8.4 MW im Gebiet Honegg / Oberfeld in Oberegg AI. Der Verwaltungsrat informierte am 23. März die Bevölkerung von Oberegg über das Projekt. Rund 130 interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen daran teil.

 

Nach der Begrüssung durch Adalbert Hospenthal, Verwaltungsratspräsident der Appenzeller Wind AG, informierte Reto Rigassi, Geschäftsführer von suisse éole über die Bedeutung der Windenergie in der Schweiz und die häufigsten Hemmnisse in der Umsetzung von Windenergieprojekten. Markus Ehrbar, Verwaltungsrat der Appenzeller Wind AG, stellte im Anschluss daran das Projekt von der technischen Seite her vor und Hans Sonderegger, Präsident der Rhode Kornberg Altstätten, der Landeigentümerin des Projektgeländes, zeigte die ausgewählte Variante für eine neue Zufahrtsstrasse von der Kantonsstrasse bis zum Projektgelände. Eine neue Zufahrtsstrasse ist notwendig, weil die heute vorhandene Waldstrasse bezüglich Breite und Steigung die Anforderungen des Lastentransports auf das Projektgelände nicht genügt. Die neue Strasse bringt auch nach dem Bau der Windenergieanlagen der Waldbewirtschaftung Nutzen. Den Waldeigentümern im Projektgebiet wird die neue Strasse während der ganzen Betriebszeit des Windparks kostenlos zur Verfügung stehen.

Ralph Etter, Leiter des Amtes für Raumentwicklung im Kanton Appenzell Innerrhoden stellte den Anwesenden den Ablauf des dreistufigen Genehmigungsverfahrens vor. In einem nächsten Schritt geht es darum, basierend auf der Machbarkeitsstudie den Standort-Eintrag der geplanten Windenergieanlagen im kantonalen Richtplan nachzuführen. Es folgen dann der kantonale Nutzungsplan und schliesslich die eigentliche Baueingabe.

Schliesslich zeigte Valentin Gerig, ebenfalls Verwaltungsrat der Appenzeller Wind AG, den Umfang der Investition auf und das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsrechnung. Den wirtschaftlichen Nutzen für die Region (Steuern, regional vergeben Arbeiten, Dividenden usw.) bezifferte er für die Bauphase und die gesamte Betriebsdauer der Anlagen auf mehr als 25 Mio. CHF. Bei der Umsetzung der Bürgerbeteiligung am Projekt stehen neben den Einwohnern von Oberegg vor allem die bisherigen Kapitalgeber und natürliche wie auch juristische Personen aus dem Sichtbarkeitsbereich der Windenergieanlagen im Vordergrund.

Die Informationsveranstaltung wurde von Toni Kölbener, Appenzell, kompetent moderiert. Die rund 130 Anwesenden beteiligten sich aktiv und interessiert mit Fragen an die Referenten.

Für die Machbarkeitsstudie und die Umweltverträglichkeitsprüfung wurden bereits im letzten Jahr Pflichtenhefte mit dem Kanton Appenzeller Innerrhoden abgesprochen und dabei auch die Interessen der Nachbarkantone Appenzeller Ausserrhoden und St. Gallen wie auch des Vorarlbergs berücksichtigt. Die Machbarkeitsstudie umfasst rund 150 Seiten, zusammen mit den eingeholten Gutachten (z.B. zu den Auswirkungen auf Vögel, Fledermäuse, Wildtiere, Schattenwurf, Lärm usw.) und dem Umweltverträglichkeitsbericht rund 1'000 Seiten.

 

Projektdaten zum Windenergieprojekt

Anzahl Anlagen

2

Hersteller / Modell

Anlagentyp

Nabenhöhe

Rotorblattlänge

Rotordurchmesser

Gesamthöhe

Enercon / E-126 MP4 mit TES *

4.2 MW

134.95 m

59.7 m

127 m

198.455 m

Nennleistung gesamt

Energieertrag, netto**

Volllaststunden **

8.4 MW

13.4 GWh/a

1'623 h (Anlage 1) resp.  1‘573 h (Anlage 2)

Mittlere Windgeschwindigkeit auf Nabenhöhe **

5.7 (Anlage 2) – 5.8 m/s (Anlage 1)

Gesamtinvestitionen (inkl. Reserve)

20.2 Mio. CHF

Baubeginn / Bauende (inkl. Rodungen Zuwegung, Bauplätze, resp. Rückbau Bauplätze und Renaturierung)

Jan 2019 – Nov 2020

Bauzeit der WEA inkl. Fundamente

6 Monate

Projekteigentümer

Appenzeller Wind AG, Oberegg


*        TES (Trailing Edge Serrations) Hinterkantenkamm für Reduzierung des aerodynamischen Lärms

**      Nach Abzug genereller Prognoseunsicherheiten und betrieblicher Einschränkungen, inkl. Umweltschutzmassnahmen, langzeitwerte

 

Oberegg, 23.03.2017

 

 

Der Verwaltungsrat

 

Auskünfte

Dr. Valentin Gerig

 

valentin.gerig@appenzellerwind.ch
Mobile 079 671 16 12

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Präsentation vom 23.03.2017 Dr. Valentin Gerig Appenzeller Wind AG
Wirtschaftlichkeit und Beteiligungsmögli
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Präsentation vom 23.03.2017 suisse éole
Beitrag und Herausforderungen der Winden
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Präsentation vom 23.03.2017 Appenzeller Wind AG / Rhode Kornberg Markus Ehrbar / Hans Sonderegger
Projektvorstellung Appenzeller Wind AG 2
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Faktenblatt Vögel und Fledermäuse
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Faktenblatt Windenergie Geräusche
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Faktenblatt Windenergie Landschaft
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Faktenblatt Windenergie Stromversorgung
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Machbarkeitsstudie kurz vor Abschluss

veröffentlicht am 28.12.2016

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Nach Abschluss der einjährigen Windmessungen mit einem 99 m hohen Messmasten im Sommer dieses Jahres und der Beobachtung von Fledermaus- und Vogelvorkommen sowie Wildwechseln wird zurzeit die Machbarkeitsstudie zu Händen der kantonalen Behörden vorbereitet. Die Studie deckt mit zahlreichen Teilstudien auch Themen wie Schattenwurf, Lärm, Eiswurf, Verträglichkeit mit dem Landschaftsbild, Auswirkungen auf Vögel, Fledermäuse, Wildtiere usw. ab und orientiert sich an den geltenden gesetzlichen Vorschriften und dem aktuellen Stand der Technik.

Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem PDF-Dokument
Standortbericht Dezember 2016.pdf
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Besuch Windpark Wildpolsried

veröffentlicht am 30.05.2016

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Die Appenzeller Wind AG organisierte am 28. Mai 2016 einen Besuch des Windparks Wildpolsried. Ziel der Veranstaltung war es, den Anrainern des Projekts in Oberegg die Möglichkeit zu bieten, sich ein eigenes Bild moderner Windenergieanlagen zu machen.

Weiter Infos entnehmen Sie bitte dem PDF-Dokument.
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Projektnews_16_05_30.pdf
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Weitere Fotos vom Event finden Sie in unserer Fotogalerie

veröffentlicht am 15.11.2015

Unsere Meinung

 

„Das Projektgebiet für die Windenergieanlagen liegt innerhalb eines Hochwildjagdgebietes. Wildruhezonen oder Jagdbanngebiete sind keine betroffen. Die Patentjäger von Oberegg unterstützen die Produktion erneuerbarer Energie in der Region und sehen mit Wohlwollen auf das Projekt der Appenzeller Wind AG im Oberfeld." 

 

Patentjäger von Oberegg 

 

 

 

Das Windenergieprojekt im Oberfeld ist ein grosser Beitrag zu den politischen Zielsetzungen im Bereich Energie des Kantons Appenzell I.Rh.“

 

Stefan Sutter, Vorsteher Bau- und Umweltdepartement AI